cryingR41n's Blog

Das Ich

Auf der Suche meines Ich’s, wessen ich vor langer Zeit verlor, machte ich mir viele Gedanken. Wer bin ich? Was will ich? Wo bin ich? Was hab ich?
Viele meinen sie haben nichts, liegt es daran das sie nichts wollen, oder das sie es nicht glauben? Sie meinen es zu ihren Freunden, doch was soll man in dem Moment denken? Sie meinen die Freunde hätten mehr als sie, wollen sie mehr haben als ihre Freunde oder wie? Reicht das im Leben nicht, dass man Freunde hat. Ich finde, dass ist das Wichtigste im Leben. Ohne Freunde wäre ich nicht hier. O.K. Freunde hab ich schon mal, dann ist ja das wichtigste geregelt. Was will ich? Unsterblichkeit? Nein ich will Glücklich sein. Ich will eine Person mit der ich mehr mache als mit „Freunden“. O.K. das hab ich nicht. Ich denke daran muss ich noch ein bisschen Arbeiten. Wo bin ich? Ich bin zu Hause, an meinen wunderschönen Laptop. Ich habe genug zu Essen, eine Mutter die für mich sorgt und mit der ich mich meistens auch gut verstehe. Ich habe viele Möglichkeiten mit weiter zu entwickeln. Doch wer bin ich? Der kleine Junge der vorm PC sitzt seine schöne Portion Nudeln isst, doch ebenfalls depremiert und traurig sich in die Ecke kriecht und mit dem Messer spielt. Der sich denkt, dass er alles an sich nicht mag. Liegt es an den Freunden? Nein wie soll es an den Freunden liegen. Ich habe die besten Freunde, die man sich vorstellen kann. Ich will diesen Schmerz, denn das was ich habe befriedigt mich nicht. Ich sehne mich nachdem was ich nicht habe. Ich bin nicht perfekt und ich will, dass man es sieht, dass man mir meine Fehler ansieht und mir hilft. Ich will das Blut meine Arme runtertröpfeln sehen, das es strömt und nicht mehr auszuhalten ist. Wieso kann ich nicht zufrieden sein mit dem was ich hab. Bin ich so ein scheiß verwöhntes Mistblach, dass immer mehr will. Ich denke das Mistblach denkt in dieser Hinsicht nur mit dem Kopf. Es ist mein Herz das mir weh tut. Ich merke wie es manchmal das Blut so stark durch mein Handgelenk pocht (ich denke das ist das Herz[Kopf-Gedanke]), dass es wehtut. Es sagt mir Schneide, jetzt Schneide doch du Feigling. Mach dem was Begonnen wurde ein Ende. Ich kann nicht schneiden und will, dass der Schmerz aufhört und so fange ich an auf mein Handgelenk einzuschlagen, es gegen den Tisch zu schlagen und zu weinen. Das bin ich. Das was ich nicht will. Ich will mich nicht! Ich will Spaß in meinem Leben. Die einzige Möglichkeit das zu erreichen ist alles unwichtig zu machen. Alles oberflächlich zu sehen. Einfach nur auf der Suche nach dem Kick. Das ist die Hoffnung die mir bleibt, in aller Ewigkeit. Amen
26.9.06 23:10
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


pop aka jimmy oder so / Website (26.9.06 23:26)
Hast du noch fetter hingekrigt als den letzten Text.
Endlich zeigst du dich auch mal,auch wenn dus nur denen zeigst, die es wissen sollten(das is aber der richtige weg).
Papa ich bin stolz auf dich und auf das, was du bist, als Freund gibst du einem so viel...DANKE
Bleib so wie du bist und mach das Beste draus.
Man(n) sieht sich...
..immer 2mal im Leben ;-)
vaya con dios..
dein pop

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